PRESSEAUSSENDUNGEN
Der Dachverband Salzburger Kulturstätten protestiert gegen die geplante Einstellung des "stadt:leben - Magazin der Stadt Salzburg für Kultur, Politik und Service" per 31. Dezember 2004. Die mögliche Einstellung des stadt:leben, dessen vermittelnde Rolle im Rahmen des Kulturleitbildes der Stadt Salzburg definiert wurde, ist seit Jahren ein perfekt gestaltetes Informationsmagazin, unverzichtbar nicht nur für die lokalen Kulturveranstalter und Sozialvereine als Kommunikationsschiene, sondern auch für Salzburgs Bevölkerung und Gäste.
Das stadt:leben hat mit seinem breiten Zugang - von der Volkskultur über Klassik zu zeitgenössischer Kunst und Kultur - gekoppelt mit der hohen Auflage und der Gratisdistribution das rege kulturelle Leben in der Weltkulturerbe-Stadt Salzburg mit ermöglicht und die soziale Teilhabe der BürgerInnen erhöht. Das stadteigene Magazin, dessen Bedeutung auch durch den gewachsenen Inserentenanteil augenscheinlich gestiegen ist, ist für alle SalzburgerInnen - neben dem vom Dachverband publizierten KULTPLAN - eine wichtige Informationsquelle im Bereich Veranstaltungsinformation und somit Teil ?urbaner Normalität".
Die Stadt Salzburg würde sich mit der Einstellung des stadt:leben als Printmedium eines erstklassiges und professionell gemachten Produktes und PR-Instrumentes berauben. Dass dieses Magazin das erste Opfer einer rigorosen Sparpolitik und ein Bruch der im Kulturleitbild definierten Ziele wäre, sehen die Kulturvereine als Menetekel für künftige "Einsparpotentiale".
